Das System Feuerwehr droht heißzulaufen

„Das System Feuerwehr droht heißzulaufen“

Rheinland-Pfalz. „Wir freuen uns über die öffentliche Debatte über die Zukunft der Feuerwehr, denn dieses Thema betrifft alle Menschen in unserem Land – aber hoffentlich bleibt das kein Strohfeuer“, meldet sich der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz zur aktuell stattgefundene Anhörung im Mainzer Landtag und der Medienberichterstattung zu Wort. „Ja, die Feuerwehren benötigen Hilfe. Wenn wir das erfolgreiche und weltweit bewunderte System halten wollen, braucht es Anstrengungen in den Feuerwehren, in der Politik und in der Gesellschaft“, so LFV-Präsident Frank Hachemer. Zu entgegenstehenden Äußerungen aus Feuerwehren kommentiert er: „Es ist doch klar, dass Verantwortliche der Feuerwehren rückmelden, dass alles funktioniert. Wenn sie rückmelden, das etwas nicht in Ordnung ist, steht ja scheinbar ihre eigene Arbeit infrage.“ Aber da winkt der Präsident heftig ab: „Die Feuerwehren sorgen auch in krisenhafter Lage immer dafür, dass ihre Arbeit gelingt. Notfalls eben mit viel mehr Aufwand und Belastung, die dann aber Außenstehende nicht wahrnehmen. Wir müssen also die Verantwortlichen und die Menschen im Land ins Boot holen. Die Politik, und zwar die kommunale, und die Verwaltungen mit ihren Chefs müssen die Nachwuchssuche anführen. In den Schulen muss über Hintergrund und Arbeit im Brandschutz mehr gelehrt werden, da ist die Landespolitik als Weichensteller gefordert!“ Es gelte, an vielen Stellschrauben zu drehen: „Auch die Feuerwehr-Aktiven sind gefordert, und viele wollen das auch. Aber es braucht die richtigen Voraussetzungen, etwa an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule. Da geht es nicht um marode Gebäude, sondern darum, dass Führungskräfte befähigt werden müssen, mit den Anforderungen unserer Zeit in ihren Wehren gut zurechtzukommen – das geht nur mit Ausbildung, die so zurzeit eher in den Kinderschuhen steckt!“ Grund zur Panik sieht Hachemer keineswegs, aber „das eigentlich Weltspitze-System droht heißzulaufen, weil man sich auf immer weniger Ehrenamtliche wie selbstverständlich verlässt und schnell zu anderen Punkten der Tagesordnung wechselt. Das muss sich ändern, und das erfordert Anstrengung. Der Landesfeuerwehrverband ist da vielfach auf dem Weg, hat sein Zukunftspapier mit über 90 Thesen zur Entwicklung der Feuerwehren entwickelt und befindet sich in guter Zusammenarbeit mit dem Landesinnenminister. Aber wir müssen gemeinsam eine breite Bewegung erzeugen, sonst wird sich zu wenig tun!“

Novelle des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes RLP (LBKG)

In näherer Zukunft wird es eine Debatte über eine Aktualisierung des LBKG geben.
Gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz wollen wir als Kreisverband dafür Sorge tragen, das Änderungen am LBKG möglichst im Sinne unserer Kameraden und Kameradinnen ausfallen werden und das Themen, die den Aktiven vor Ort wichtig sind darin Niederschlag finden werden.

Als erstes Ziel haben die Verbände sich daher gesetzt, die Debatte über das LBKG am 14.04.2018 bei der Verbandsausschutzsitzung des LFV in Kandel auf die Tagesordnung zu setzen.
Als Kreisverband haben wir daher eine ganz kleine “Frageseite” errichtet, in der Feuerwehrangehörige Anregungen und Forderungen an eine Novelle des LBKG niederschreiben können. Diese winzige “Umfrage kann man anonym ausfüllen.
Den unten stehenden Link könnt Ihr bitte gerne an Eure Kameraden und Kameradinnen verteilen.
Je mehr Menschen aus der Feuerwehr sich äußern, desto besser.
Wir als Kreisfeuerwehrverband wollen die gesammelten Informationen gerne explizit als Diskussionsbeitrag der Feuerwehren des Eifelkreises in den zukünftigen Debatten vertreten und hoffen auf eine rege Beteiligung.
Die Umfrage ist mit keinerlei Zugangsbeschränkungen behaftet, Ihr könnt also alle Eure Kameraden dazu auffordern uns dort eine kurze Nachricht zu hinterlassen.
Die Frage zum LBKG findet Ihr hier:
https://www2.tip-web.de/Online.Research/formgen.jsp?q=e2f7db2302c9d1d4

Veröffentlicht unter KFV, LFV

Tag des brandverletzten Kindes

„Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2017.
„Kinderhände weg von heißen Flächen!”

„Dabei sein und ein Zeichen setzen!” Am 7. Dezember findet zum achten Mal der deutschlandweite „Tag des brandverletzten Kindes” statt.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, legt in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie Kaminöfen, Backöfen, Herdplatten oder Bügeleisen. Aktionspartner aus ganz Deutschland nehmen teil, um auf Unfallgefahren aufmerksam zu machen, Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Kinder vor Verbrennungen und Verbrühungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Umfeld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“

Kliniken, Feuerwehren, Kitas, Praxen und andere Organisationen aus ganz Deutschland nehmen mit einer eigens initiierten Aktion teil. Auch international liegen bereits einzelne Aktionen vor, wie z. B.  von dem „Speransky Children Hospital Fund” in Moskau. Je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Brandverletzungen im Kindesalter”.

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de sind alle Veranstaltungen zum „Tag des brandverletzten Kindes” am 7. Dezember eingetragen. Ob Hamburg, Dortmund, München, Dresden oder Kassel – finden Sie eine Aktion in Ihrer Umgebung. Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei den Aktionstag in den Medien zu verbreiten, um Kinder vor diesen folgeschweren Unfällen zu schützen.

Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von kleinen Kindern sollten sich die Gefahren durch heiße Flächen bewusst machen.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.
  • Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für Kinder unerreichbar abstellen.
  • Auf herabhängende Kabel achten!

Links:
www.tag-des-brandverletzten-kindes.de/
www.paulinchen.de
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Kinderhände weg von heißen Flächen!

Paulinchen e.V. ruft zur Teilnahme am bundesweiten
„Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2017 auf

Kinderhände weg von heißen Flächen!

Der achte „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember macht besonders auf Brandverletzungen durch Kontaktverbrennungen aufmerksam.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, möchte in diesem Jahr mit dem Motto: „Kinderhände weg von heißen Flächen!“ deutlich machen, wie wichtig es ist, auf die Gefahren von heißen Flächen an Kaminöfen, Backofentüren, Herdplatten oder Bügeleisen hinzuweisen, um Kinder vor Kontaktverbrennungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Ueld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Paulinchen e.V. ruft Aktionspartner wie Kliniken, Feuerwehren, Apotheken, Kitas, Praxen oder Einzelpersonen zum Mitmachen auf, denn je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Gefahr durch heiße Flächen”. Jeder kann sich beteiligen oder eine Aktion im persönlichen Umfeld initiieren. Alle Veranstaltungen zum 7. Dezember werden im Kalender auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de veröffentlicht. Dabei sein und ein Zeichen setzen!

Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.
  • Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für Kinder unerreichbar abstellen. Auf herabhängende Kabel achten!

Tiere in Wohnung? Aufkleber informiert Feuerwehr!

DFV-Pressedienst
Presseinformation Nr. 42/2017 vom 31. Juli 2017

Tiere in Wohnung? Aufkleber informiert Feuerwehr!

Internationale Kooperation mit „Vier Pfoten“ / Exklusiv im DFV-Versandhaus Berlin –

Der Hund im brennenden Wohnzimmer, das Schlangenterrarium im vollgelaufenen Keller,  die Katze im Schlafzimmer der gestürzten Seniorin: Feuerwehrangehörige haben im  Einsatz häufig mit Tieren zu tun, auch wenn sie nicht direkt Ursache des Alarms sind. Hier ist es hilfreich für die Einsatzkräfte, bereits vor dem Betreten einer Wohnung zu erfahren, ob und gegebenenfalls welche Haustiere sich hinter der Tür verbergen. In Kooperation mit der Tierorganisation „Vier Pfoten“ gibt es nun im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) ein aus Notfallsticker und Notfallkarte bestehende Set für Haustierbesitzer.
Der Sticker informiert Einsatzkräfte über Art und Anzahl der Haustiere in der Wohnung oder im Haus. Er ist zum Anbringen an Haustür oder Türrahmen gedacht. Zweiter Teil des Sets ist eine Notfallkarte im Scheckkartenformat. Diese können die Tierbesitzer in ihren  Ausweispapieren mit sich tragen; sie soll etwa nach einem Unfall darauf aufmerksam machen, dass sich Haustiere im Haushalt befinden und jemand kontaktiert wird, der sich um diese kümmert.
„Diese Aktion ist das Ergebnis einer Kooperation des DFV mit dem Schweizerischen
Feuerwehrverband (SFV) und dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband
(ÖBFV). Tierrettung aus Lebensgefahr ist über Ländergrenzen hinweg eine
wichtige Aufgabe der Feuerwehr!“, freut sich DFV-Präsident Hartmut Ziebs über
die produktive Zusammenarbeit.

Ein Informationsfilm steht unter www.save-my-pet.com online. Dort gibt es auch
den Informationsflyer mit Aufkleber und Notfallkarte zu kaufen (8,50 Euro pro
Stück). Das Versandhaus des DFV übernimmt den exklusiven Vertrieb in Deutschland
und Österreich.

Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail
darmstaedter@dfv.org, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

Veröffentlicht unter DFV

Nachruf

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.
Albert Schweitzer

Nachruf

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Kameraden und ehemaligem Vorstandsmitglied
Philipp Hollmann
aus Sevenig an der Our.

Philipp Hollmann war in den Jahren 2009 bis 2015 stellvertretender Vorsitzender unseres Verbandes und leitete den Verband zusätzlich von 2014 – 2015 als kommissarischer Vorsitzender.

Der Ortsfeuerwehr in Sevenig an der Our stand er von 2007 als Wehrführer voran und engagierte sich auch dort als Feuerwehrkamerad für die Sicherheit und das Wohl seiner Heimatgemeinde.

Wir werden seinem immer freundlichen und kameradschaftlichen Wirken stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Veröffentlicht unter KFV

Rettungskarte für den PKW

Moderne Autos sind voll von Technik. Neben den üblichen Sicherheitstechnologien wie Airbags und Karrosserieverstärkungen gehören auch immer weiter zunehmende elktrische Systeme zur Ausstattung moderner Autos.

Noch viel komplexer wird es durch die ungeheure Modellvielfalt und auch durch die langsam aber sicher zunehmende Anzahl an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen.

Für die Retter vond er Feuerwehr wird es daher immer schwieriger und komplexer, im Falle eines Unfalles schnelle Hilfe zu leisten.

Schon seit langer Zeit gibt es daher die Initiative Rettungskarte.

Hier gibt es die schnelle und einfache Möglichkeit, sich eine Fahrzeugspezifische Karte der wichtigsten Systeme herunterzuladen um sie im Fahrzeug hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite zu deponieren.

Mit dieser Rettungskarte haben die Retter die Möglichkeit auf einen schnellen Blick alle wichtigen Informationen zum betroffenen Fahrzeug schnell zur Hand zu haben.
Das kann im Ernstfall wertvolle Sekunden sparen und im Extremfall vielleicht sogar Leben retten.

Wer nun mehr zum Thema Rettungskarte erfahren möchte, die passende Rettungskarte für sein Fahrzeug herunterladen und ausdrucken möchte, der kann sich auf dem folgenden Internetangebot schnell und umfassend informieren:

http://www.rettungskarte.de

Seminar Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am 25. März konnten wir 10 Teilnehmer für das Seminar Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren und Fördervereine in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Idesheim begrüßen.
Die Kameraden aus Idesheim stellten dankenswerter Weise nicht nur die Räumlichkieten zur Verfügung, sondern übernahmen auch gleich die gesamte Organisation vor Ort, kümmerten sich um die Tagungsgetränke und organisierten in unserem Auftrag das Mittagessen und die Verpflegung der Teilnehmer. Am Nachmittag stellten die Kameraden aus Idesheim dann auch noch einen kleinen Unfall nach, um den Teilnehmern bei einer praktischen Übung des Erlernten auch damit zur Seite zu stehen.

Insgesamt erlenten die Teilnehmer unter Leitung des Medienreferenten des LFV, Eckhard Schwabe, an diesem Tag grundlegendes zur Pressearbeit. Themen wie Internetrecht, verfassen von Meldungen und besonders die rechtlichen Aspekte der Fotografie an der Einsatzstelle und vieles mehr waren Gegenstand der Ausführungen und alle Teilnehmer konnten am Nachmittag mit vielen neuen und hilfreichen Informationen den Weg nach Hause wieder antreten.

Es war ein gelungener Tag und wir werden bei ausreichendem Interesse dieses Seminar gerne ein weiteres Mal anbieten.

Verbandsversammlung 2017

Auszeichnung für Kreisfeuerwehrinspekteur

Am Freitag den 10.03.2017 versammelten sich die Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes Eifelkreis Bitburg-Prüm e.V. im Dorint Hotel Biersdorf am See zu Ihrer alljährlichen Verbandsversammlung.
Neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern des Verbandes folgten auch Abgeordnete und Bürgermeister der Gemeinden und des Eifelkreises, sowie Vertreter der befreundeten Hilfsorganisationen und der Polizei der Einladung des Verbandes.

Nach einem Grußwort des Beigeordneten des Eifelkreises Rudolf Rinnen und einem Bericht des Vizepräsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Peter Gerhards, folgten die Berichte des Kreisjugendfeuerwehrverbandes durch den Kreisjugendfeuerwehrwart Jörg Sondag und ein Überblick über die Entwicklungen im Eifelkreis durch Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch.
Im Bericht des Vorsitzenden des Verbandes, Oliver Thömmes aus Menningen standen neben einem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres die Vorhaben des laufenden Jahres 2017 im Zentrum der Erläuterungen.
Mit der Anschaffung eines Kofferanhängers wird der Verband im Laufe des Jahres seinen Mitgliedern ein Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung an die Hand geben. Der Kofferanhänger, ausgestattet mit einem Brandsimulator und zahlreichen Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit steht dann den Mitgliedern zur Verfügung, um im Rahmen von Festlichkeiten oder Tagen der offenen Tür für das Ehrenamt Feuerwehr zu werben und gleichzeitig Brandschutzaufklärung zu betreiben.
Zudem kündigte Thömmes für den Verband an, in enger Zusammenarbeit aller Verantwortlichen für die Feuerwehr ein Forschungsprojekt zur Zukunftssicherung der Feuerwehren im Eifelkreis durchführen zu wollen.

Einen besonderen Moment auf der Verbandsversammlung stellte die Ehrung des Kreisfeuerwehrinspekteurs Jürgen Larisch dar.
Jürgen Larisch erhielt für seine Verdienste und seinen unermüdlichen Einsatz für den Verband die goldene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes. Diese höchste Auszeichnung des Verbandes würdigt den Einsatz für das Feuerwehrwesen im Eifelkreis und im Fall von Jürgen Larisch zudem das herausragende Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Verbandes der Feuerwehren im Eifelkreis.

(Bildnachweis: Fotos Stephan Garcon Bitburg)

Veröffentlicht unter KFV

Der Verband: Unbedingt nötig!

Der Verband: Unbedingt nötig!

Das Feuerwehrwesen in Deutschland ist weltspitze – und das hat einen Grund: Es steht auf zwei Säulen!
Neben der „staatlichen“ Säule als Einrichtung der Feuerwehren der Gemeinden und anderer zuständiger Stellen ist die Feuerwehr der Zusammenschluss aller Feuerwehrangehörigen. Deutschlands größte Bürgerinitiative. Ihr Organ: Der Verband.

Regional wirken die Stadt-, Kreis- und Regionalfeuerwehrverbände, das „Dach“ ist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). Er vertritt die Feuerwehr-Interessen auch auf Europa-Ebene.
Er setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Feuerwehrleute in Deutschland nicht übersehen werden. Das ist manchmal bitter nötig, etwa beim Führerschein, bei Fahrzeugnormen und beim Einsatz als Ehrenamtliche. Die Verbandsarbeit ist seit dem 19. Jahrhundert fester Bestandteil der Feuerwehren in Deutschland – mit einer kurzen Unterbrechung durch Verbot in der Nazi-Diktatur. Ohne die Verbände gäbe es kein Feuerwehrwesen in Deutschland, wie wir es kennen!

Das gilt auch in den Bundesländern:
Ohne den Landesfeuerwehrverband (LFV) gibt es keine gemeinsame Interessenvertretung für alle Feuerwehr-Aktiven und -Engagierten! Hier ist der Ort, wo alle Mitglieder aller Dienstgrade, Ränge und Funktionen ihre Interessen vertreten wissen können. Der LFV vertritt alle Mitglieder gegenüber der Politik in Land und Bund und gegenüber anderen Interessenvertretern.
Die Gründerväter der Feuerwehren wussten es:
Erreichen lässt sich nur gemeinsam etwas.

Deshalb gilt für alle, die sich im Feuerwehrwesen einsetzen:
Du bist der Feuerwehr-Verband!