Abnahme Leistungsabzeichen und Fahrerwettbewerb

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der jährlichen Abnahme der Leistungsabzeichen und des Fahrerwettbewerbs.
Wie bereits im vergangenen Jahr hatten sich dankenswerter Weise die Kameraden aus Mettendorf als Ausrichter angeboten und so konnten beide Veranstaltungen unter der Gastfreundschaft der Freiwilligen Feuerwehr in Mettendorf stattfinden.

Am Samstag also fand die Abnahme der Leistungsabzeichen auf dem Programm. Wie im vergangenen Jahr, so erwarben auch in diesem Jahr die Teilnehmer der Grundausbildung aus der Verbandsgemeinde Südeifel nach dem Abschluss ihrer Grundausbildung zusätzlich das Leistungsabzeichen in Bronze.
Dabei machten alle teilnehmenden Gruppen eine gute Figur und alle neuen Feuerwehrkameraden und Kameradinnen konnten nicht nur erfolgreich Ihre Grundausbildung bestehen, sondern alle waren auch erfolgreich bei der Abnahme des LAZ in Bronze.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmer das LAZ aus den Händen des Kreisfeuerwehrverbandes und wurden im Anschluss auch von Bürgermeister Moritz Petry und vom Wehrleiter der VG Südeifel, Alfred Thome, im Feuerwehrdienst begrüßt.
Auch der Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch hieß die neuen Kameraden und Kameradinnen im Feuerwehrdienst Willkommen.

Sehr erfreulich war auch die Teilnahme einer gemischten Gruppe aus aus den Feuerwehren Röhl und Speicher, die sich um das Leistungsabzeichen in Gold bemühten und dieses auch mit Bravour erwerben konnten.

Allen Teilnehmern einen herzlichen Glückwunsch noch einmal an dieser Stelle.

 

Am Sonntag dann standen die Fahrerwettbewerbe im Geschicklichkeitsfahren auf dem Programm.

Gefahren wurde wie immer in zwei Klassen, in der Klasse bis 3,5 to und der Klasse über 9 to.
Das Teilnehmerfeld war mit 15, bzw. 13 Teilnehmern gegenüber dem Vorjahr erfreulich gewachsen und bei Bestem Wetter wurde um die Pokale des KFV, aber auch um den Wanderpokal des KFI gekämpft. Dabei lies es sich unser KFI Jürgen Larisch nicht nehmen, dem Teilnehmerfeld und den interessierten Zuschauern sein eigenes Können vorzuführen. Für diese sympathische Geste sich im Wettstreit zu stellen ein herzliches Dankeschön von unserer Seite.

Um dies vorwegzunehmen: Der KFI-Wanderpokal der erfolgreichsten teilnehmenden Feuerwehr ging in diesem Jahr an die Kameraden in Speicher, nachdem in den vergangenen Jahren der Pokal zumeist seinen Weg nach Sinspelt gefunden hatte.

Die beiden Gewinner, Klaus Neyses aus Speicher (3,5 to) und Michael Dichter aus Sinspelt werden nun unseren Verband beim Landesentscheid am 24.09. 2016 in Kirchheimbolanden vertreten. Ausrichter dort sind dann die Kameraden des Kreisfeuerwehrverbandes Donnersberg.

Dazu wünschen wir unseren beiden Teilnehmern viel Erfolg.

Abschließend unser Dank an die Wertungsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes, die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Mettendorf für einen harmonischen Ablauf der beiden Tage gesorgt haben.

P.S.:
Die Pylonen weisen trotz der Teilnahme des Vorsitzenden des KFV kaum Gebrauchsspuren auf Zwinkerndes Smiley – oder war’ der KFI?

(Dieses Rätsel könnt ihr nur lösen, wenn Ihr nächstes Jahr dabei seid)

Erfahrungen mit komplexen Schadenslagen

Umfrage im Forschungsprojekt PRAKOS

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kameradinnen und Kameraden,

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) ist in zahlreichen Forschungsprojekten mit dem Schwerpunkt Sicherheitsforschung aktiv beteiligt, sowohl auf nationaler Ebene, als auch in der EU.

Als Praxispartner unterstützt die vfdb Partner aus der Wissenschaft dabei, im Sinne des Endnutzers Feuerwehr zu forschen und entwickeln, so dass die Ergebnisse von den Feuerwehren genutzt werden können.

Die vfdb koordiniert den Forschungsverbund PRAKOS. PRAKOS untersucht die Praktiken und Kommunikation zur aktiven Schadensbewältigung. Hierbei geht es um die sogenannten „soft skills“ in der Bewältigung einer größeren, nicht alltäglichen Schadenslage.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen in die Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften zur Verbesserung der Schadensbewältigung einfließen.

Vor diesem Hintergrund hat der Projektpartner Universität Kiel in enger Abstimmung mit der vfdb einen Fragebogen entwickelt, der Ihre Erfahrungen mit komplexen Schadenslagen und mit neuen Ideen in der Feuerwehr erfragt.

Der Fragebogen richtet sich an alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehren.

Bitte folgen Sie dem Link unseres Projektpartners Universität Kiel und nehmen Sie sich ca. 20 Minuten Zeit zur Beantwortung der Fragen. Vielen Dank!

Zur Umfrage: http://ww3.unipark.de/uc/feuerwehr/

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt PRAKOS: http://www.vfdb.de/prakos

Fachreferat „Frauen in der Feuerwehr“ – Aufruf

Schwindende Mitgliederzahlen in den Feuerwehren und Diskussionen um die Tageseinsatzbereitschaft begleiten uns schon eine ganze Weile und werden unter dem Eindruck des demographischen Wandels in Zukunft eher zu- als abnehmen.

Es gibt einige Ideen und Initiativen, die sich um Mitgliedergewinnung kümmern.
Eine wesentliche Chance sehen wir in der Feuerwehr aber in der Hinzugewinnung von Kameradinnen.
Es gibt im Eifelkreis schon zahlreiche Feuerwehren, die Kameradinnen in ihren Reihen haben. Hier möchten wir ansetzen:

Aus den Reihen dieser Kameradinnen suchen wir Unterstützung zur Gründung eines Fachreferates „Frauen in der Feuerwehr“.
Hier kann – ausgehend von den Kampagnen des DFV und der Landesverbände wertvolle Aufklärungsarbeit betrieben werden. Erfahrungsberichte unserer Kameradinnen, der Austausch untereinander und auch der kritische Blick der Kameradinnen auf unsere jetzige Feuerwehrorganisation sollen dort ebenso ihren Platz finden, wie die Begeisterung und Werbung für unser Ehrenamt.

Wir rufen daher alle an einer Mitarbeit interessierten Kameradinnen auf, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir werden dann in Form von gemeinsamen Gesprächen und eventuell eines Workshops die Aufgaben und Möglichkeiten des Referates gemeinsam diskutieren.

Wir freuen uns auf möglichst viele Interessenbekundungen und hoffentlich bald auf ein neues Referat im Kreisfeuerwehrverband.

Für eine starke Zukunft unserer Feuerwehren.

Veröffentlicht unter KFV

Grillunfälle mit Brennspiritus sind vermeidbar

Pressemitteilung

25. April 2016

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. warnt vor Grillen mit Brandbeschleunigern:

Grillunfälle mit Spiritus sind zu 100% vermeidbar!
Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt jedes Jahr die Grillsaison und leider damit auch die Zeit der Grillunfälle durch Spiritus und andere Brandbeschleuniger. Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. warnt vor dieser immer noch viel zu häufig unterschätzten Gefahr und gibt Tipps zum sicheren Grillen.

Grillen ist ein beliebtes Sommervergnügen. Was kaum jemand weiß, ist, dass sich jedes Jahr allein in Deutschland etwa 4.000 Grillunfälle ereignen, rund 400 enden mit schwersten Brandverletzungen. Wer Brandbeschleuniger wie Spiritus eingesetzt, um Grillkohle schneller zu entfachen, begibt sich und andere in Gefahr. Gefährliche Verpuffungen mit meterhohen Flammenwänden und Rückzündungen sind die Folge – fatal für alle umstehenden Personen. „Grillunfälle sind zu 100% vermeidbar“, erklärt Anneliese Stapelfeldt, stellvertretende Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Verzichten Sie auf Brandbeschleuniger beim Grillen und schützen Sie so Ihre Familie!“

Besonders tragisch enden diese Unfälle für Kinder, die auf Augenhöhe mit dem Grill stehen und meist frontal im Gesicht und am Oberkörper von der Flammenwand erfasst werden. Großflächige Verbrennungen von mehr als 50% der Körperoberfläche sind hier keine Seltenheit. „Schwerste Brandverletzungen sind die Folge von Grillunfällen mit Spiritus oder anderen Brandbeschleunigern“, berichtet Dr. med. Kai Großer, Sprecher des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ und Chefarzt des Fachbereichs Kinderchirurgie am Helios Klinikum in Erfurt. „Die betroffenen Kinder haben nicht nur einen langen und schmerzhaften Behandlungsweg vor sich, sie sind auch für ihr Leben durch Narben gezeichnet. Für die ganze Familie ist so ein Unfall hochtraumatisch.“

Tipps zum sicheren Grillen

  • Grillgeräte kippsicher im Windschatten und in sicherer Entfernung von brennbaren Materialien aufstellen
  • Niemals Spiritus oder andere Brandbeschleuniger verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten auf zu langsam brennende Grillholzkohle
  • Zum Anzünden feste Grillanzünder aus dem Fachhandel, Eierkartons oder elektrische Anzünder verwenden
  • Den Grill stets beaufsichtigen
  • Kinder dürfen den Grill nicht bedienen oder anzünden
  • Kinder nicht in Reichweite des Grills spielen lassen – einen Sicherheitsabstand von mindestens 2 bis 3 Metern einhalten
  • Grillfeuer und Glut nach dem Grillen vollständig löschen und auskühlen lassen
  • Heiße Grillglut nicht im Sand am Strand oder in der Erde vergraben – die Glut bleibt viele Stunden glühend heiß! – Gefahr von schweren Verbrennungen, wenn jemand in diese unsichtbaren Glutnester tritt
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!

Wichtigste Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verbrennungen: Die verbrannten Stellen sofort für 10 bis 15 Minuten mit Wasser (nicht kälter als 20°C) kühlen und den Notarzt rufen, bei kleineren Verletzungen einen Arzt aufsuchen.

Bild: Herunterladen
Bildunterschrift: Wer Brennspiritus ins Grillfeuer gießt, setzt Menschenleben aufs Spiel. Paulinchen e.V. klärt über diese immer noch weit unterschätzte Gefahr beim Grillen auf. Links:
www.paulinchen.de
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YouTube: Paulinchen-Spot „Sicher grillen ohne Spiritus“Kontakt:
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.
Anneliese Stapelfeldt
Telefon: 040 / 52950884
Segeberger Chaussee 35, 22850 Norderstedt
E-Mail: presse@paulinchen.de

Seminar Vereins- und Steuerrecht beim LFV

Heute waren wir in Koblenz auf einem Seminar zum Thema Vereins- und Steuerrecht.
Hier wurden viele Fragen zum Thema Vereinsrecht – insbesondere Fragen zur Haftung von Personen – und eben so viele Fragen zum Steuerrecht beantwortet.

Beide Themen haben eine große Bedeutung für sowohl die Feuerwehren, als auch für die vielerorts existierenden Fördervereine.
Um sich einen ersten Überblick über beide Themen zu verschaffen und um ein Gros der damit verbundenen Fragen zu klären, möchten wir unseren Mitgliedern und auch den Nicht-Mitgliedern unseres Verbandes den Besuch eines solchen Seminares ans Herz legen.

Von uns eine klare Empfehlung für dieses Seminar

Bundesinnenministerium fördert Feuerwehrprojekte

Presseinformation Nr. 11/2016 vom 15. März 2016
Bundesinnenministerium fördert Feuerwehrprojekte
„Zusammenhalt durch Teilhabe“ nun auch in vier westdeutschen Verbänden
Berlin – „Die Feuerwehr ist eine der Keimzellen der Demokratiebewegung. Diese jahrhundertealte Tradition setzen wir hiermit konsequent fort“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), anlässlich der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Förderung im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ im Bundesministerium des Innern. Die Landesfeuerwehrverbände Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein erhalten nun gezielte Unterstützung für ihre Projekte zur Demokratieentwicklung.
„Gesellschaftspolitische Herausforderungen fordern das Engagement aller ehrenamtlichen Kräfte. Dieses Engagement möchte ich weiter stärken, damit unsere Vereinsstrukturen in Zeiten besonderer Anstrengungen nicht aus dem Gleichgewicht geraten“, bekräftigte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière. Er lobte die ehrenamtlich in der Feuerwehr engagierten Menschen als Akteure zivilgesellschaftlicher Organisationen: „Sie haben in den letzten Monaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen in beeindruckender Weise gezeigt, wie Sie unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt in ihr prägen und gestalten.“
Insgesamt werden nun 13 Projekte aus den Bereichen Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Sport in den alten Bundesländern mit je bis zu 100.000 Euro jährlich gefördert. „Wir wollen zeigen, wie Demokratie durch Integration in allen Gesellschaftsschichten gelebt wird. Unterstützt durch Multiplikatoren werden wir an Leuchtturmprojekten zeigen, wie dies vor Ort aussehen kann“, berichtete Ralf Ackermann, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Hessen und DFV-Vizepräsident, von der konkreten Projektplanung. „Feuerwehr – Gemeinsam in die Zukunft“ in Hessen, „Vielfalt ist unsere Stärke – Deine FEUERWEHR!“ in Niedersachsen, „Heimat – Menschen – Vielfalt – Feuerwehr!“ in Rheinland Pfalz sowie „Mit den Menschen für die Menschen im Land“ in Schleswig-Holstein lauten die Titel der vier neuen Verbandsprojekte.

Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern war seit 2010 auf ländliche und strukturschwache Regionen Ostdeutschlands konzentriert gewesen. Hier waren bereits alle Landesfeuerwehrverbände der Flächenstaaten mit Projekten beteiligt: „Ohne Blaulicht“ in Brandenburg, „FunkstoFF – Für die Zukunft der Feuerwehr“ in Mecklenburg-Vorpommern, „Handeln, bevor es brennt!“ in Sachsen, „Teil werden – Teil haben – Teil sein“ in SachsenAnhalt sowie „Einmischen, Mitmachen, Verantwortung übernehmen“ in Thüringen.
„Wir haben Strukturen aufgebaut und Instrumente entwickelt, um mit Konflikten, Fragestellungen und Problemen umzugehen und Hilfe zur Selbsthilfe in den Freiwilligen Feuerwehren zu geben“, resümierte Lars Oschmann, Vorsitzender des Thüringer Feuerwehr-Verbandes und DFV-Vizepräsident, die aktuellen Erfahrungen mit dem Projekt. Die Deutsche Jugendfeuerwehr vernetzt die bestehenden Länderprojekte und betreut den fachlichen Austausch.
Zusammenhalt durch Teilhabe
„Mit dem Geld wollen die Engagierten in ihren Organisationen auch über die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit Flucht und Asyl informieren, eine sachliche und konstruktive Diskussion anstoßen und aktiv für ein tolerantes und offenes Vereinsleben werben“, erläutert das Bundesministerium des Innern. Das jährliche Fördervolumen des Bundesprogramms wird 2016 mit Mitteln des Asylpakets von sechs auf zwölf Millionen Euro aufgestockt. Ab 2017 soll eine offene Ausschreibung für das gesamte Bundesgebiet erfolgen. Weitere Informationen gibt es unter www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de.
Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail darmstaedter@dfv.org, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen  Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

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Verbandsversammlung 2016

P1050684Am Freitag, 11. März 2016, um 19.30 Uhr fand im Dorint-Hotel in Biersdorf am See die diesjährige Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Eifelkreis Bitburg-Prüm statt. Neben den zahlreich erschienenen Delegierten aus den Mitgliedsfeuerwehren konnten auf der diesjährigen Versammlung nach einer Zeit der Abstinenz wieder viele Gäste aus den Verbandsgemeinden und von befreundeten Organisationen empfangen werden. Die Anwesenheit der Gäste, Bürgermeister und Beigeordneten der Gemeinden würdigte der Vorsitzende des Verbandes als sichtbares Zeichen des guten Willens, zukünftig den Verband wieder als Ansprechpartner in Feuerwehrfragen und als Partner in der Entwicklung der Feuerwehren miteinzubeziehen.
Im Bericht des Vorsitzenden drehte es sich dementsprechend ganz um die bereits angekündigte Neuausrichtung des Verbandes, der sich zukünftig als Partner und als Sammler und Vermittler von Informationen zwischen allen am Feuerwehrwesen beteiligten Personen und Gruppen positionieren möchte.

Kreisfeuerwehrverband_ScheckEinen besonderen Moment bescherte der Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Dr. Joachim Streit, den anwesenden Kameraden und Kameradinnen. Neben seinem Grußwort nutzte er die Gelegenheit und überreichte dem Kreisfeuerwehrverband Eifelkreis Bitburg-Prüm einen Scheck in Höhe von 7.000 Euro der von ihm privat ins Leben gerufenen Feuerwehr-Stiftung Bitburg-Prüm. Auch in der Vergangenheit hatte die Feuerwehr-Stiftung den Verband schon mehrfach unterstützt und ist so zum langjährigen Unterstützer der Verbandsarbeit und zum Förderer der Feuerwehren geworden.

Nachdem im Laufe der Sitzung der im September neu gewählte Vorstand durch die Wahlen der Beisitzer der Verbandsgemeinden komplettiert wurde, fand der Abend, der auch in den Reden und Grußworten des Kreisfeuerwehrinspekteurs Jürgen Larisch und des Vertreters des Landesfeuerwehrverbandes Frank Zühlke ganz im Zeichen von Zusammenarbeit und Teamwork stand, seinen Ausklang in zahlreichen gut gelaunten Gesprächen.

Als einziger Wermutstropfen des Abends blieb der Vorstandsposten des Beisitzers der Feuerwehren der Stadt Bitburg aufgrund mangelnder Beteiligung unbesetzt.

 

Extra:

Die Feuerwehr-Stiftung Bitburg-Prüm wurde von Dr. Joachim Streit anlässlich seines 40. Geburtstages im Jahr 2006 ins Leben gerufen.
Dr. Streit, damals noch Bürgermeister der Stadt-Bitburg, legte den finanziellen Grundstein der Stiftung, in dem er seinerzeit für jedes Lebensjahr 1000 Euro als Grundstein der Stiftungsfinanzierung spendete.
Anlässlich seines 50. Geburtstages rief Dr. Streit im vergangenen Jahr zu Spenden für die Feuerwehr-Stiftung auf, die nun über die Stiftung nicht nur dem Kreisfeuerwehrverband zu Gute kommen, sondern besonders Im Bereich der Jugendarbeit direkt den Jugendfeuerwehren des Kreisjugendfeuerwehrverbandes zukommen werden.

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Fundstück

IF Star 2016: Innovative Feuerwehren gesucht!

Presseinformation Nr. 07/2016 vom 5. Februar 2016

Öffentliche Versicherer und DFV zeichnen Ideen zur Schadenverhütung aus

Berlin/Düsseldorf – Feuerwehren können sich ab sofort mit ihren Ideen und Projekten zur Schadenverhütung um den Innovationspreis „IF Star“ bewerben. Mit diesem zeichnen die öffentlichen Versicherer in Kooperation mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) alle zwei Jahre besonders innovative Feuerwehren aus. In diesem Jahr verleihen sie den Preis bereits zum vierten Mal. Die drei besten Projekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro honoriert. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016.
Teilnehmen können Feuerwehren, die bei einem Einsatz durch eine innovative Technik oder Taktik einen Personen- oder Sachschaden vermieden oder verringert haben. Auch Bewerbungen mit neuartigen Ideen zur Schadenverhütung, die noch nicht umgesetzt wurden, sind möglich. Dr. Katrin Burkhardt, Mitglied des Vorstands beim Verband öffentlicher Versicherer, erklärt: „Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass die Feuerwehren viele und gute Ideen haben, um Schäden zu verhüten. Diese möchten wir mit dem IF Star entsprechend würdigen und auch anderen Feuerwehren zugänglich machen.“
Ziel der Auszeichnung ist es, nach neuen Ideen und guten Erfahrungen in den Feuerwehren zu suchen. Diese Konzepte sollen andere Feuerwehren dann kennenlernen und übernehmen oder auch weiterentwickeln können. Damit sollen Innovationen im Feuerwehrwesen bundesweit vorangetrieben werden. „Die Verleihung des IF Star fördert den Erfahrungsaustausch unter den Feuerwehren. Sie ermöglicht es, sinnvolle Neuerungen vorzustellen, die aus der Praxis heraus entwickelt wurden und von anderen in die Praxis übernommen werden können“, sagt DFV-Präsident Hartmut Ziebs.

Bewerbungen für den IF Star können Feuerwehren bis zum 30. Juni 2016 beim Verband öffentlicher Versicherer einreichen. Die Gewinner werden zur Delegiertenversammlung des DFV am 12. November 2016 in München eingeladen.

Zum IF Star

Die Zusammenarbeit von Feuerwehren und öffentlichen Versicherern in der Schadenverhütung hat eine lange Tradition. Der IF Star wurde erstmals beim Deutschen Feuerwehrtag 2010 in Leipzig vergeben. Die Gewinner wählt eine Jury aus Vertretern des Deutschen Feuerwehrverbands und der öffentlichen Versicherer aus.
Den Flyer zur Bewerbung und weitere Informationen zum IF Star gibt es online unter www.voev.de/if-star und www.feuerwehrverband.de/if-star.html. Einen Eindruck der bisher vorgestellten Schadenverhütungsprojekte gibt es unter www.schadenprisma.de (Sonderausgabe IF Star 2014 und Hefte 2015).

Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail darmstaedter@dfv.org, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen  Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.