Verbandsversammlung 2019

Die alljährliche Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverband Eifelkreis Bitburg-Prüm e.V. fand, wie in den vergangenen Jahren auch in 2019 wieder im Dorint Hotel in Biersdorf am See statt.
Hier fanden sich am 08. März neben den Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes auch zahlreiche Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik, von befreundeten Organitationen und aus den benachbarten und befreundeten Kreisfeuerwehrverbänden der Region ein.

Foto: Stephan Garcon

Nach der Begrüßung der Versammlung durch den Vorsitzenden Oliver Thömmes war es in diesem Jahr unser Landrat Joachim Streit der mit einem Grußwort an die Versammlung und die Gäste die Tagesordnung eröffnete.
In seinem Grußwort erinnerte er noch einmal an die besonderen Großschadenslagen der Unwettereignisse aus dem Jahr 2018 und würdigte die Leistungen der Feuerwehren im Eifelkreis, erinnerte an die Eröffnung des, in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus, einmaligen Katastrophenschutzzentrums und lobte bereits in seinem Grußwort das Engagement des Kreisfeuerwehrverbandes auf der Kreisebene und die besondere Zusammenarbeit mit dem Katastrophenschutzzentrum und dem Kreisfeuerwehrinspekteur.
Nach dem Grußwort des Landrates erfolgte durch den Verbandsvorsitzenden der förmliche Teil in Form der Feststellung der Beschlussfähigkeit des Verbandes und der Genehmigung der Tagesordnung.

Im weiteren Verlauf der Versammlung folgten nun die Grußworte und Berichte der Vertreter aus dem Eifelkreis und des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz.
Als erster Redner berichtete der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Willi Schloeder in Vertretung des erkrankten Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch über das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf anstehenden Aktivitäten des kommenden Jahres. Besonders erfreulich war hier die Ankündigung, das es auf Bestreben der Katastrophenschutzeinheiten und ihrer Führung gelungen ist, ein umfangreiches Seminarprogramm des Landesfeuerwehrverbandes vor Ort im Katastrophenschutzzentrum des Eifelkreises auf die Beine zu stellen. Auch die Ankündigung, unter den Eindrücken der Unwetterereignisse des vergangenen Jahres, eine einwöchige Veranstaltungsreihe zum Thema wetterbedingte Schadensereignisse auf die Beine zu stellen stieß auf großes Interesse und Willi Schlöder warb hier für eine zahlreiche und aktive Teilnahme an den kommenden Veranstaltungen und Fortbildungsmöglichkeiten im Katastrophenschutzzentrum des Eifelkreises in Bitburg.

Als nächstes folgte der Bericht unseres Kreisjugendfeuerwehrwartes Jörg Sondag, der neben der bisherigen erfolgreichen Entwicklung der Jugendfeuerwehren erfreuliche Nachrichten zum Wachsen des Kreisjugendfeuerwehrverbandes zu berichten hatte. Die Gründung neuer Jugendfeuerwehren darf hier sicher als Zeugnis der erfolgreichen Arbeit des Kreisjugendfeuerwehrverbandes angesehen werden. Weiterhin betonte Jörg in seinem Bericht auch die sich ständig verstetigende und vertiefende Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband, die sich auch in den gemeinsamem und auch erfolgreichen Bemühen um die Gründung weiterer Bambini-Feuerwehren im Eifelkreis zeigt.

Im darauf folgenden Bericht des Vizepräsidenten des Landesfeuerwehrwehrveband Rheinland-Pfalz, Peter Gerhards aus Laufeld, wurde noch einmal die ganze Bandbreite der vom LFV bearbeiteten Themen deutlich.
In seinem Bericht stellte er besonders die Thematik der integrierten Leitstelle in Trier hervor.
Die Ungewissheit, ob bei einem Neubau der Trierer Hauptwache in der Innenstadt auch zukünftig die Leitstelle an der Feuerwache untergebracht sein wird, und die damit verbundenen Fragestellungen nach der Leistungsfähigkeit einer integrierten Leitstelle im Falle von plötzlich auftretenden Schadenslagen stellte er eindrücklich dar und nutzte die Gelegenheit die anwesenden Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik um Unterstützung zu bitten, die Leitstelle auch künftig unmittelbar angrenzend an die Berufsfeuerwehr anzusiedeln, den nur so sei in plötzlich auftretenden Schadenslagen eine unmittelbar wirkende Vergrößerung der Besatzung der Leitstelle zu bewerkstelligen.

Nach den Berichten aus dem Kreis und dem Land stellte Oliver Thömmes in der Folge die Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes im Jahr 2018 dar. Er schilderte die intensive Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband, gab einen Rückblick auf die vom KFV angebotenen Veranstaltungen und Fortbildungsangebote des vergangenen Jahres, stellte in der Folge die Tätigkeiten der Fachbereiche Brandschutzerziehung, Motorsägenausbildung, Leistungsabzeichen und Feuerwehrwettbewerbe, sowie die Teilnahme an internationalen Feuerwehrwettbewerben vor und gab ebenfalls einen Ausblick auf die Tätigkeiten des kommenden Jahres.
Es war ein ausführlicher Bericht, den er mit einem Ausblick auf die Entwicklung des Feuerwehrwesens der Zukunft beendete. Nach einer kurzen Vorstellung der Bevölkerungsvorausberechnung des statistischen Landesamtes für den Eifelkreis Bitburg-Prüm warb er für eine langfristige Planung im Feuerwehrwesen und gab den Mitgliedern des KFV die Möglichkeit, sich mit einem kleinen Planungs- und Beobachtungstools zur Beobachtung der eigenen Mitgliederstärke auszustatten. Mit diesem Tool sollen die Feuerwehren des Eifelkreises dazu animiert werden, die eigene Mitgliederentwicklung einmal langfristig zu betrachten, um eigene Beobachtungen und gegebenenfalls Lehren daraus ziehen zu können.

Bevor der Vorsitzende zu den im Anschluss anstehenden weiteren förmlichen Aufgaben der Verbandsversammlung überleitete, nutzte er die Gelegenheit die Verbandsversammlung als würdigen Rahmen für die Auszeichnung verdienter Kameraden in Anspruch zu nehmen. Hier wurden aus dem Kreis der aktiven Wertungsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes langjährig engagierte Mitglieder dieses wichtigen Teiles des Verbandes mit der bronzenen Ehrennadel, der silbernen Ehrennadel und der goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.

Entsprechend der Dauer ihres Engagements wurden ausgezeichnet mit der bronzenen Ehrennadel des Verbandes:

  • Frank Henrichs, Speicher
  • Klaus Neyses, Speicher
  • Dieter Heuser, Sinspelt

Ausgezeichnet mit der silbernen Ehrennadel des Verbandes wurden:

  • Karl-Heinz Becker, Speicher
  • Norbert Francois, Ehlenz
  • Norbert Grün, Seffern
  • Benjamin Milbach, Röhl
  • Leo Schuh, Sinspelt
  • Herbert Thiex, Seffern
  • Karl-Heinz Wonner, Wettlingen

Und für 21, bzw 22 Jahre aktive Mitgliedschaft bei den Wertungsrichtern wurden mit der Goldenen Ehrennadel des KFV:

Klaus Hoffmann, Mettendorf, Wertungsrichter im KFV seit 21 Jahren
und
Johannes Franzen, Speicher, Wertungsrichter im KFV seit 22 Jahren

Für eine Überraschung im Rahmen dieser Ehrungen sorgte Landrat Dr. Joachim Streit, der kurzerhand die Bühne betrat und die Versammlung „unterbrach“.
Der Verbandsvorsitzende Oliver Thömmes wurde von Dr. Streit ausgezeichnet mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Katastrophenschutzes des Eifelkreis.

Foto: Stephan Garcon

In seine Laudatio lobte er die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres und betonte besonders die ausgezeichnete Zusammenarbeit des Verbandes auf Kreisebene mit dem Katastrophenschutz und dem Kreisfeuerwehrinspekteur. Auch die besondere Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendfeuerwehrverband und die damit einhergehende Arbeit für die Zukunftssicherung der Feuerwehren betonte er in seiner Ansprache und somit war die Auszeichnung des Vorsitzenden zugleich auch Lob und Auftrag für die besondere Kooperation der beiden Feuerwehrverbände unseres Eifelkreises.

Auf die Ehrungen folgte dann der quasi „förmliche“ Höhepunkt der Versammlung. Hier standen eine Satzungsänderung und die Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung.
Die Satzungsänderung des Verbandes konnte durch die 100%ige Zustimmung der Delegierten schnell abgehakt werden. Der Sitz des Verbandes wurde mit dieser Satzungsänderung nun auf Wißmannsdorf festgelegt.

Im Anschluss fanden die Wahlen des Vorstandes statt. Nach der Wahl von Klemens Mossal aus Ferschweiler zum Wahlleiter und der Wahl eines Wahlausschusses konnte allerdings auch diese Wahlen schnell und zügig durchgeführt werden, in dem sowohl der Geschäftsführende Vorstand als auch die Beisitzer aus den Gemeinden und Verbandsgemeinden durch eine Wiederwahl des gesamten Vorstandes bestätigt werden konnten.
So werden auch in den kommenden drei Jahren folgende Vorstandsmitglieder ihre Kraft und ihr Engagement in den Dienst der Feuerwehren des Eifelkreises stellen:

  • Vorsitzender: Oliver Thömmes, Menningen
  • stellv. Vorsitzender: Bendikt Sehr, Eisenach
  • Geschäftsführer: Philipp Wengler, Bitburg
  • Kassenverwalter: Ingo Ternes, Büdesheim
  • Beisitzer Stadt Bitburg: Stephan Garcon
  • Beisitzer VG Arzfeld: Engelbert Probson
  • Beisitzer VG Bit-Land: Karl- Heinz Wonner
  • Beisitzer VG Prüm: Dietmar Fuchs
  • Beisitzer VG Speicher: Klaus Neyses
  • Beisitzer VG Südeifel: Thomas Baustert

Den Vorstand komplettieren als geborene Mitglieder der Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch, der Sprecher der Wehrleiter Klaus-Peter Dimmer sowie der Kreisjugendfeuerwehrwart Jörg Sondag.

Der Vorsitzende bedankte sich am Ende der Wahlen für das entgegengebrachte Vertrauen und mit einigen Hinweisen zu Terminen des kommenden Jahres schloss er die Versammlung nach nunmehr fast drei Stunden.

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Gelungener Seminarabend

+++ Gelungener Seminarabend in Trier +++

Social Media für Feuerwehren in Kooperation mit dem Medienhaus Trierischer Volksfreund!

Am Freitag Abend hatten wir unser Seminar zum Thema Social Media im Haus des volksfreund.de.
Mehr als dreißig Kameraden lauschten den Worten von Dirk Adams und bekamen Tipps, wie man erfolgreich eine Seite auf Facebook betreibt.
Im anschließenden Austausch mit der Redaktion gab es von Damian Schwickerath Hinweise, wie Feuerwehren erfolgreich mit der Redaktion zusammenarbeiten können.
Zum krönenden Abschluss besuchten wir dann noch die Druckerei und konnten uns ein Bild davon machen, wie die Zeitung des nächsten Tages entsteht
Mit dabei waren natürlich unsere Freunde vom Kreisjugendfeuerwehrverband Bitburg-Prüm e.V.
Ebenfalls anwesend waren Kameraden der Feuerwehr Idesheim, der Freiwillige Feuerwehr Baustert, Kameraden der FFW Spangdahlem, der Feuerwehr Irrel , die Feuerwehr Wolsfeld, die FFW Spangdahlem und auch Freunde des Kreisfeuerwehrverband Trier-Saarburg.
Wir fanden es einen gelungenen Abend und wenn es ausreichend Interesse gibt, möchten wir gerne in der Folge noch einen praktischen Workshop anbieten.
Wenn ihr daran Interesse habt, dann meldet Euch!

Verbandsversammlung am 16.11. 2018

Am 16.11.2018 trafen sich die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes Eifelkreis Bitburg-Prüm auf Einladung des Vorstandes zu einer zweiten Verbandsversammlung im laufenden Jahr. Diese zweite Verbandsversammlung des Jahres 2018 fand im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung statt, der uns dankenswerter Weise vom Hausherren zur Verfügung gestellt wurde.
Notwendig geworden war diese Versammlung durch eine zeitnah zu realisierende Aktualisierung der Satzung aus dem Jahr 2012 im Zusammenhang mit der Prüfung der Gemeinnützigkeit des Verbandes. Um den heutigen Anforderungen der Finanzbehörden Rechnung zu tragen, hatte der Vorstand einen Vorschlag zur Anpassung der Satzung erarbeitet, der an diesem Abend den 44 anwesenden Delegierten vorgestellt wurde.
Nachdem Fragen bzgl. der Satzungsänderung zur Zufriedenheit der Delegierten beantwortet wurden, wurde die Änderung der Satzung durch die Verbandsversammlung einstimmig beschlossen.

Trotz einer eher eintönig anmutenden Tagesordnung, auf der eben nur dieser eine Punkt der Satzungsänderung stand, darf die Verbandsversammlung mit der Anwesenheit von Vorstand und 44 Delegierten als sehr gut besucht bezeichnet werden.
Die Nachfragen aus dem Plenum zeigten aber, das auch an diesem eher eintönigen Thema ein reges Interesse besteht und die Mitglieder am Leben und Wirken des Verbandes Anteil nehmen und interessiert sind.

Zum Ende der Versammlung konnten für das kommende Jahr nicht nur zahlreiche Seminartage angekündigt werden, sonder die Delegierten trafen sich anschließend noch abseits des Versammlungsaales zu einem regen und sehr freundschaftlichem Austausch.

Wir danken allen angereisten Delegierten für die Mühe, sich trotz eines trockenen Themas auf den Weg zum Verband gemacht zu haben und damit zum Gelingen der Versammlung beigetragen haben.

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Volksbank Eifel eG ist „Partner der Feuerwehr“

Koblenz – 06.09.2018

Auf Antrag des Kreisfeuerwehrverbandes Eifelkreis-Bitburg-Prüm e.V. wurde der Volksbank Eifel e.G. in Anwesenheit des Rheinland-Pfälzischen Innenministers Roger Lewentz das Förderschild  „Partner der Feuerwehr“ verliehen. Für die Volksbank Eifel eG nahm Mario Brüders die Auszeichnung entgegen.

Mit dieser Auszeichnung wollen wir der Volksbank Eifel eG Danke sagen!
Einmal für die Unterstützung, die sie uns durch die langjährige Überlassung unserer ehemaligen Geschäftsstelle hat zukommen lassen.
Aber auch das Engagement der Volksbank Eifel eG in Form der Unterstützung ihrer den Feuerwehren angehörenden Mitarbeiter wollten wir gewürdigt wissen.
Arbeitgeber spielen für die Aufrechterhaltung und Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren eine wichtige Rolle, denn ohne die Mitarbeit und Mitwirkung der Arbeitgeber in Form der Freistellung ihrer Mitarbeiter für Einsätze und Ausbildungen würde unser Feuerwehrwesen nicht funktionieren.

Mit der Verleihung des Förderschildes „Partner der Feuerwehr“ sagen wir der Volksbank Eifel eG unseren herzlichen Dank für ihren Beitrag zu unser aller Sicherheit.

Ein Hoch auf die kleinen Feuerwehren

Das Deutsche Feuerwehrwesen mit seinen Freiwilligen Feuerwehren ist in dieser Form einzigartig auf der ganzen Welt.
Alleine bei uns in Rheinland-Pfalz sind es über 50.000 Freiwillige, die mit hohem persönlichen Einsatz jederzeit für die Sicherheit von Bürgern und Unternehmen da sind.

Wer sich ein wenig für das Thema Feuerwehr interessiert, der kann beobachten und verfolgen, welch hohe Belastungen mit diesem Ehrenamt einhergehen. Es gibt dabei einzelne Feuerwehren, die eine enorm hohe Zahl an Einsätzen zu bewältigen haben. So hat beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr Bitburg in diesem Jahr bisher bereits mehr als 250 Einsätze bewältigt und bei der Freiwilligen Feuerwehr in Prüm sind es mit mehr als 230 Einsätzen beinahe genau so viele.

Im Eifelkreis gibt es zur Zeit 214 Feuerwehren, davon eine sehr hohe Anzahl an sehr kleinen Orts-Feuerwehren die mit einem Tragkraftspritzenanhänger (TSA) ausgestattet sind und nicht wenige von diesen haben nur sehr wenige Einsätze im Jahr und dann meist zur Unterstützung anderer Feuerwehren.
Was wir bei diesen vielen kleinen Feuerwehren aber nicht außer acht lassen wollen:
Sie sind ein wichtiger und fundamentaler Bestandteil des Feuerwehrwesens und des Bevölkerungsschutzes in unserem Landkreis.
Sie stehen geradzu archetypisch für das, was Feuerwehr ausmacht:
Hilfe zur Selbsthilfe, nachbarschaftliche Solidarität und demokratische und selbstorganisierte Hilfe gleich vor Ort. Sie sind nah und immer da und nebenbei oftmals ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in den Ortsgemeinden.

Wenn wir von Feuerwehr reden, dann stehen diese kleinen Ortsfeuerwehren für den Kern dessen, worum es in der Feuerwehr geht:
Unmittelbar füreinander da zu sein, sich gegenseitig in Notsituationen zu unterstützen und dem direkten Nachbarn das ganze Jahr über zu zeigen „Wir sind da, wenn Du uns brauchst.“

Diese unmittelbare, vor Ort organisierte Selbsthilfe ist es auch, die in der Vergangenheit dazu führte, dass die Feuerwehren personell gut ausgestattet waren. In den kleinen Ortsgemeinschaften war es selbstverständlich, dass nahezu aus jedem Haushalt mindestens eine Person Mitglied der Feuerwehr war, Es war eine erlebte Pflicht und Verantwortung innerhalb der Gemeinschaft, seinen Beitrag dazu zu leisten und nicht nur einfach diese angebotene Hilfe anzunehmen.
Und in vielen kleineren Ortschaften ist das auch heute noch so:
Die Menschen sehen und erleben diese nachbarschaftlich organisierte Hilfsorganisation noch als „ihre“ Feuerwehr. Feuerwehr ist hier keine abstrakte Organisation die einfach irgendwie da ist, sondern die Bürger verstehen hier:
„Feuerwehr – Das ist etwas das wir selber machen müssen!“

Dieser Grundgedanke, dass Feuerwehr nachbarschaftliche und unmittelbar persönliche Hilfe bedeutet, lebt in diesen vielen kleinen Feuerwehren fort. Daher ein Hoch auf diese Feuerwehren – sie leisten einen wichtigen Beitrag innerhalb der Organisation Feuerwehr, sie bilden oftmals ein Fundament der Nachwuchsgewinnung auch für die größeren, benachbarten Feuerwehren,, sie kennen sich vor Ort aus und wissen um die Besonderheiten ihrer Ortschaften und ganz nebenbei sind sie oft die Hüter von Traditionen.

Egal wie klein diese Feuerwehren sind – sie tun für uns Alle etwas Großes.

Das System Feuerwehr droht heißzulaufen

„Das System Feuerwehr droht heißzulaufen“

Rheinland-Pfalz. „Wir freuen uns über die öffentliche Debatte über die Zukunft der Feuerwehr, denn dieses Thema betrifft alle Menschen in unserem Land – aber hoffentlich bleibt das kein Strohfeuer“, meldet sich der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz zur aktuell stattgefundene Anhörung im Mainzer Landtag und der Medienberichterstattung zu Wort. „Ja, die Feuerwehren benötigen Hilfe. Wenn wir das erfolgreiche und weltweit bewunderte System halten wollen, braucht es Anstrengungen in den Feuerwehren, in der Politik und in der Gesellschaft“, so LFV-Präsident Frank Hachemer. Zu entgegenstehenden Äußerungen aus Feuerwehren kommentiert er: „Es ist doch klar, dass Verantwortliche der Feuerwehren rückmelden, dass alles funktioniert. Wenn sie rückmelden, das etwas nicht in Ordnung ist, steht ja scheinbar ihre eigene Arbeit infrage.“ Aber da winkt der Präsident heftig ab: „Die Feuerwehren sorgen auch in krisenhafter Lage immer dafür, dass ihre Arbeit gelingt. Notfalls eben mit viel mehr Aufwand und Belastung, die dann aber Außenstehende nicht wahrnehmen. Wir müssen also die Verantwortlichen und die Menschen im Land ins Boot holen. Die Politik, und zwar die kommunale, und die Verwaltungen mit ihren Chefs müssen die Nachwuchssuche anführen. In den Schulen muss über Hintergrund und Arbeit im Brandschutz mehr gelehrt werden, da ist die Landespolitik als Weichensteller gefordert!“ Es gelte, an vielen Stellschrauben zu drehen: „Auch die Feuerwehr-Aktiven sind gefordert, und viele wollen das auch. Aber es braucht die richtigen Voraussetzungen, etwa an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule. Da geht es nicht um marode Gebäude, sondern darum, dass Führungskräfte befähigt werden müssen, mit den Anforderungen unserer Zeit in ihren Wehren gut zurechtzukommen – das geht nur mit Ausbildung, die so zurzeit eher in den Kinderschuhen steckt!“ Grund zur Panik sieht Hachemer keineswegs, aber „das eigentlich Weltspitze-System droht heißzulaufen, weil man sich auf immer weniger Ehrenamtliche wie selbstverständlich verlässt und schnell zu anderen Punkten der Tagesordnung wechselt. Das muss sich ändern, und das erfordert Anstrengung. Der Landesfeuerwehrverband ist da vielfach auf dem Weg, hat sein Zukunftspapier mit über 90 Thesen zur Entwicklung der Feuerwehren entwickelt und befindet sich in guter Zusammenarbeit mit dem Landesinnenminister. Aber wir müssen gemeinsam eine breite Bewegung erzeugen, sonst wird sich zu wenig tun!“

Novelle des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes RLP (LBKG)

In näherer Zukunft wird es eine Debatte über eine Aktualisierung des LBKG geben.
Gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz wollen wir als Kreisverband dafür Sorge tragen, das Änderungen am LBKG möglichst im Sinne unserer Kameraden und Kameradinnen ausfallen werden und das Themen, die den Aktiven vor Ort wichtig sind darin Niederschlag finden werden.

Als erstes Ziel haben die Verbände sich daher gesetzt, die Debatte über das LBKG am 14.04.2018 bei der Verbandsausschutzsitzung des LFV in Kandel auf die Tagesordnung zu setzen.
Als Kreisverband haben wir daher eine ganz kleine „Frageseite“ errichtet, in der Feuerwehrangehörige Anregungen und Forderungen an eine Novelle des LBKG niederschreiben können. Diese winzige „Umfrage kann man anonym ausfüllen.
Den unten stehenden Link könnt Ihr bitte gerne an Eure Kameraden und Kameradinnen verteilen.
Je mehr Menschen aus der Feuerwehr sich äußern, desto besser.
Wir als Kreisfeuerwehrverband wollen die gesammelten Informationen gerne explizit als Diskussionsbeitrag der Feuerwehren des Eifelkreises in den zukünftigen Debatten vertreten und hoffen auf eine rege Beteiligung.
Die Umfrage ist mit keinerlei Zugangsbeschränkungen behaftet, Ihr könnt also alle Eure Kameraden dazu auffordern uns dort eine kurze Nachricht zu hinterlassen.
Die Frage zum LBKG findet Ihr hier:
https://www2.tip-web.de/Online.Research/formgen.jsp?q=e2f7db2302c9d1d4

Veröffentlicht unter KFV, LFV

Tag des brandverletzten Kindes

„Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2017.
„Kinderhände weg von heißen Flächen!”

„Dabei sein und ein Zeichen setzen!” Am 7. Dezember findet zum achten Mal der deutschlandweite „Tag des brandverletzten Kindes” statt.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, legt in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie Kaminöfen, Backöfen, Herdplatten oder Bügeleisen. Aktionspartner aus ganz Deutschland nehmen teil, um auf Unfallgefahren aufmerksam zu machen, Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Kinder vor Verbrennungen und Verbrühungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Umfeld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“

Kliniken, Feuerwehren, Kitas, Praxen und andere Organisationen aus ganz Deutschland nehmen mit einer eigens initiierten Aktion teil. Auch international liegen bereits einzelne Aktionen vor, wie z. B.  von dem „Speransky Children Hospital Fund” in Moskau. Je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Brandverletzungen im Kindesalter”.

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de sind alle Veranstaltungen zum „Tag des brandverletzten Kindes” am 7. Dezember eingetragen. Ob Hamburg, Dortmund, München, Dresden oder Kassel – finden Sie eine Aktion in Ihrer Umgebung. Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei den Aktionstag in den Medien zu verbreiten, um Kinder vor diesen folgeschweren Unfällen zu schützen.

Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von kleinen Kindern sollten sich die Gefahren durch heiße Flächen bewusst machen.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.
  • Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für Kinder unerreichbar abstellen.
  • Auf herabhängende Kabel achten!

Links:
www.tag-des-brandverletzten-kindes.de/
www.paulinchen.de
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Kinderhände weg von heißen Flächen!

Paulinchen e.V. ruft zur Teilnahme am bundesweiten
„Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2017 auf

Kinderhände weg von heißen Flächen!

Der achte „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember macht besonders auf Brandverletzungen durch Kontaktverbrennungen aufmerksam.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, möchte in diesem Jahr mit dem Motto: „Kinderhände weg von heißen Flächen!“ deutlich machen, wie wichtig es ist, auf die Gefahren von heißen Flächen an Kaminöfen, Backofentüren, Herdplatten oder Bügeleisen hinzuweisen, um Kinder vor Kontaktverbrennungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Ueld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Paulinchen e.V. ruft Aktionspartner wie Kliniken, Feuerwehren, Apotheken, Kitas, Praxen oder Einzelpersonen zum Mitmachen auf, denn je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Gefahr durch heiße Flächen”. Jeder kann sich beteiligen oder eine Aktion im persönlichen Umfeld initiieren. Alle Veranstaltungen zum 7. Dezember werden im Kalender auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de veröffentlicht. Dabei sein und ein Zeichen setzen!

Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.
  • Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für Kinder unerreichbar abstellen. Auf herabhängende Kabel achten!